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Leserbrief |
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Sachsen verschenkt seine Zukunft seine Jugend Mit Erschrecken mussten wir, der Facharbeitskreis Kinder ‐ und Jugendarbeit Nordsachsen, zur Kenntnis nehmen das der Freistaat Sachsen die Mittel der Jugendpauschale um 30% kürzen wird. Diese Kürzungen der Landesregierung ziehen einen Dominoeffekt weiterer Kürzungen finanzieller Mittel (Cofinanzierung des Landkreises, der Städte und Gemeinden, der Träger, Wegfall von Projekt‐ und Stiftungsgeldern) nach sich. Aus der Verzahnung der Finanzierungen wird sich somit die Summe der Kürzungen mehr als verdoppeln. Das Limit aller Beteiligten ist schon lange erreicht – weniger geht nicht!Durch die anstehenden drastischen Einsparungen werden Projekte wegfallen und Einrichtungen müssen geschlossen werden. Die bereits bestehenden weißen Flecken werden immer größer. Durch das Wegbrechen qualifizierter Angebote werden Tür und Tor für extremistische Gruppen geöffnet, welche seit Jahren mit immensen staatlichen Förderprogrammen bekämpft werden. Dies widerspricht den Aussagen des 3. Sächsischen Kinder ‐und Jugendberichtes, der Jugendhilfe als wichtigen Kooperationspartner im Bildungsgeschehen sieht.Die Vermittlung von politischer Bildung, kultureller Bildung, interkultureller Bildung, Förderung von Demokratieverständnis kann nur dann gewährleistet werden, wenn auch die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind (qualifizierte Fachkräfte, flächendeckende Angebote für Kinder und Jugendliche, Ausstattung mit Projektgeldern). Die Leidtragenden sind letztendlich die Zielgruppe unserer Arbeit. Laut SGB VIII hat jeder Jugendliche das Recht in seiner Region zwischen verschiedenen Angeboten der Jugendhilfe zu wählen. Das Ziel der Jugendarbeit, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen, selbstständig denkenden und handelnden Persönlichkeiten zu fördern wird dadurch eklatant gefährdet. Politik, die sich im besagten Jugendbericht noch kinderfreundlich gab und Chancen für unsere Kinder und Jugendlichen schaffen wollte macht jetzt genau das Gegenteil. Wir fordern für unsere Kinder und Jugendlichen Achtung und Respekt vor ihren Bedürfnissen. Weg mit diesen Sparplänen, hin zu einer verlässlichen Finanzierung der Jugendarbeit. Sprecherrat: Mattias Mittmann, Olaf Quinque Delitzsch Anja Kohlbach, Oschatz Andreas Pohle, Schkeuditz Antoni Brückner, Constanze Werner Torgau
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| Kontakt: Torsten Pötzsch, DRK Kreisverband
Eilenburg e. V.,Streetwork EB‐Ost,
Windmühlenstr. 12a, 04838 Eilenburg, Tel.: 03423‐706485,
Mobil: 0160‐6111868,
Mail: torsten.poetzsch@drk‐eilenburg.de
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Trauermarsch durch Torgau, Sachsen beerdigt seine Zukunft. |
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Perspektive- Kreativität- Kultur- Zukunft- Jugend |
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AWO Torgau Geschlossen wo soll die Jugend hin ??? |
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Fotos - Falko Follert |
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Protesttag am 18.2.2010 auf dem Marktplatz in Torgau |
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Mit dem heutigen Protesttag, möchte die AWO des KV Nordsachsen e.V., auf die Kürzungen der Jugendpauschale im Freistaat Sachsen und der daraus resultierenden Folgen aufmerksam machen. Wir als AWO in Torgau, sind mit 5 Fachkräften betroffen, welche 4 verschiedene Arbeitsbereiche abdeckt. Zum einem betrifft dies die offene Kinder- und Jugendarbeit mit ihren vielen sinnvollen und abwechslungsreichen Freizeitangeboten und Ferienprojekten, die Jugendsozialberatung mit der breiten Palette der Beratungshilfe, die Straßensozialarbeit und schließlich die Ambulante Straffälligenhilfe. Alle 4 Arbeitsbereiche befinden sich unter einem Dach und arbeiten in einem Netzwerk miteinander, so dass bei Problemen und Anliegen sofort und optimal reagiert werden kann. Als anerkannte Praktikantenstelle, nutzen diese die Möglichkeit ihre Fähigkeiten im Bereich der Jugendarbeit auszuprobieren und praktische Erfahrungen zu sammeln.Unterstützt werden die Projekte durch zahlreiche AGH (so genannte 1-Euro-Jober), sowie Maßnahmen im Kombilohn (früher ABM), geringfügigen Beschäftigten und nicht zu vergessen die ehrenamtlichen Mitarbeiter. Alle arbeiten mit einer hohen Einsatzbereitschaft bis an ihre Grenzen, was die Besucher und Klienten täglich spüren und schätzen.So sind die Kinder und Jugendlichen bereit auf das heutige Ferienprogramm zu verzichten und gemeinsam mit den Betreuern auf den aktuellen Notstand hinzuweisen und zu protestieren. Mit Unterschriftensammlungen wollen wir die Regierung des Freistaates wach rütteln und sie bitten ihre Entscheidung nochmals zu überdenken.Mit dem Wegbrechen der vielen Unterstützungsangebote in der freien Jugendhilfe, welche gerade und besonders wieder die Kinder und Jugendlichen der sozial schwachen Familien betrifft, besteht die große Gefahr der negativen Folgeerscheinungen, wie bspw. der Anstieg der Jugendkriminalität, der vermehrte Alkohol- und Drogenkonsum, sowie die steigende Gewaltausbrüche wie wir jetzt schon täglich aus der Presse entnehmen müssen. Nicht zuletzt warten andere Organisationen bereits darauf, genau diese orientierungslosen Jugendlichen an sich zu binden und anzuleiten. Diese schwerwiegenden Folgen und Defizite wären nicht wieder aufzuholen, sondern fordern im Anschluss eher den doppelten Einsatz an Intensivität und Kostenaufwand. Deshalb ist es umso wichtiger heute und hier mit diesem Protesttag und dieser Unterschriftensammlung nicht tatenlos zuzuschauen, denn die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft. Birgit Wiktorowski Dipl. Soz. Päd.
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Im AWO Kinder- und Jugendhaus steigen Luftballons Am 4.3.10 kurz nach 14.00 Uhr wollen wir mit vielen Kindern bunte Luftballons steigen lassen. An jedem Luftballon wird ein Zettel mit den Wünschen der Kinder dran hängen, der dann weit fliegen soll. Die Aktion soll ein Zeichen für Hoffnung setzen, dass in der Jugendarbeit nicht derart drastisch gekürzt werden darf. Denn die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft! Wer Interesse bekunden möchte, ist herzlich willkommen, am Donnerstag sich bei dieser Aktion zu beteiligen. Jeder Luftballon ist ein Kinderwunsch, umso mehr es sind, umso größer wird der Appell in die Öffentlichkeit getragen.
Manuela Fiege Leiterin |
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Flashmob |
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Zur sachsenweiten Protestaktion gegen den „Rotstift“ der sächsischen Regierung in der Jugendhilfe, trafen sich am Montag viele Vereine und Sympathisanten und starteten eine Seifenblasenaktion, für zerplatzte Träume. In Torgau versammelten sich 65 Menschen auf dem Markt und schickten 16.16.00 Uhr viele Seifenblasen in den Himmel. Vertreten waren die Arbeiterwohlfahrt, das KAP, IG Rock, AG Alternativ Handeln, Kinderschutzbund und das Bildungsprojekt Wintergrüne. Verstärkung gab es auch von der Links Partei und Passanten. Die sozialen Vereine und Verbände geben nicht auf und protestieren am 10.März vor dem Landtag in Dresden. Manuela Fiege |
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Luftballonaktion ein Zeichen für Hoffnung und Wünsche |
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Im AWO Kinder- und Jugendhaus Torgau setzten am Donnerstag, den 4.März die Kinder, Jugendlichen. Erzieherinnen der KITA der Volkssolidarität und die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen der AWO ein Zeichen für Wünsche und Hoffnungen, für eine sichere Zukunft. Herr Tillich und seine Minister wollen sachsenweit u. a. in der Kinder- und Jugendhilfe drastisch kürzen. Mit diesen Kürzungen wird an der zukünftigen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gespart. Und nicht nur das, dieses Dilemma zieht weite Kreise und bleibt bei anderen Institutionen, Kindereinrichtungen und Ämtern nicht unberührt. Manuela Fiege Leiterin des AWO Kinder- und Jugendhauses sagte, dass nicht heute und morgen die dramatischen Sparmaßnahmen Auswirkungen haben werden, aber in den kommenden Jahren, wird spürbar, was hier Sachsens Regierung in Anführungsstrichen geleistet hat. Wenn auch an der Bildung, den KITAS, Polizei und den Lehrern das unsinnige Sparen angesetzt wird, dann ist das ein trauriges Ende für Jugend ist unsere Zukunft. |
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Vor dem Hintergrund der drastischen Kürzungen der
Jugendpauschale durch die sächsische Staatsregierung, Torgau-TV
berichtete, ist eine neue Entscheidung über die Förderung der lokalen
Jugendarbeit durch die Torgauer Stadträte erforderlich. |